Parking Day – Impressionen

Dieses Jahr in der Gustavstraße.

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Internationale Gärten

Schon Tradition ist es, dass uns Petra Wohlfeil jedes Jahr ein Gedicht schreibt:

Das Spiel und die Straße
Ich ließ den Hulareifen
um meinen kleinen Körper kreisen,
in der Pfisterstraße auf dem Trotoir,
das einst mein Spielplatz war.
Heut‘ fährt dort der Turbo,
so wird alles viel mehr urbo –
ups, ich meine „urbaner“
Denn so mancher Städteplaner
hat sich aufs Auto spezialisiert
und realisiert
Parkplätze
statt Spielplätze.
„Komm‘ mei Spätzle,
mal a Hüpfekästla
aufs Pflaster,
gleich hier neben Laster.“
Anstatt, dass überall
springt der Ball,
rollen zahllose Fahrzeuge durch die Straßen,
dort wo wir als Kinder noch vor der Haustür saßen.
Fangerlens spielt man nicht alleine.
Vergessen auch die Ballspielreime.
Vorbei Langweil,
wenn dabei ein Springseil –
gehüpft auch gern allein,
doch auch zu dritt oder zu zweien.
Schusser aus Ton hatte ich immer im Säckchen,
mit bunten aus Glas, die gewonnenen Schnäppchen.
Das Verstecken
in Hinterhöfen und Häuserecken,
die Königsdisziplin.
Es wäre schön, könnten die Kinder mal wieder da hin.
In den Höfen Katzen schnurren.
Auf den Dächern Tauben Gurren.
Kinder hüpfen
über Pfützen.
Hunde bellen,
aus den Gasthäusern schweben in Wellen
die Gerüche in die Gustavstraß‘.
Ich geh jetzt Ballspielen, danke das war’s.

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